Learning Letters not Languages

Vol. 2 – Griechisch

Nachdem ich in den letzten beiden Wochen einige Zeit mit hebräischen Lettern verbracht habe, erkenne ich die meisten und kann Worte lautmalerisch nachvollziehen – also auf zum Griechischen!

Das griechische Alphabet fühlt sich auf jeden Fall viel vertrauter an – die Minuskeln kennt man aus dem Matheunterricht in der Schule und bei den Großbuchstaben gibt es eine Menge Übereinstimmungen zu den Lateinischen. Schließlich haben sich unsere lateinischen Großbuchstaben ja auch aus den griechischen entwickelt (die ihrerseits, ebeso wie die hebräischen, von den phönizischen abstammen). Unterhaltsamerweise sind die Minuskeln erst in der Spätantike umgekehrt inspiriert von den lateinischen entstanden.

Das griechische Alphabet umfasst 24 Buchstaben, die von Α nach Ω angeordnet werden. Es wird von links nach rechts geschrieben, nur älteste Schrifttafeln sind als Bustrophedon (furchenwendig, d. h. abwechselnd von links nach rechts und von rechts nach links) verfasst.

Alt- und Neugriechisch weisen in Bezug auf Zeichenvorrat und auch Wortschatz eine große Kontinuität auf. Es existiert jedoch eine Lautverschiebung, da sich die veränderte Aussprache nicht in den Zeichen niedergeschlagen hat.

So viel ersteinmal ^__^

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